2nd Feb.2013: Round Table IG Alpbach Kosovo

 

followed by a speech of  H.E. the Austrian Ambassador in Kosovo, Mr. Johann Brieger. Then Mr. Safet Gerxhaliu, President of the Chamber of Commerce was so nice also to participate at the youth event and speak about the importance of businesses and the young people for the future of a society. Then Mr. Milos Jankovich spoke and the last speaker was Mr. Taulant Hodaj, President of IG Alpbach Kosovo. A lively discussion followed, including the contribution of a delegation of young people from Mitrovica, who participated for the first time. All in all a successful event by the young ones showing that it is possible to reach out across ethnic boundaries and against all prejudices.

 

IG Alpbach Kosovo Goals and Activities 

* Promoting the significance of education

* Fostering domestic and international cooperation and exchange between young people

* Enabling further education of young people and the inclusion of others in community projects

* Promoting democratic dialog and open discussion

* The development of civil society

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Beitrag in den Abendnachrichten der KTV über die Veranstaltung von Alpbach Kosovo (ab Minute 12:57) http://www.kohavision.net/video/lajmet/5402/ 

 

„Der Einfluss der Aktivitäten von Jugend und Unternehmern im Prozess der Erleichterung (Verbesserung) von zwischenethnischen Verhältnissen“  war das Thema einer Debatte, die im EU- Zentrum für Kultur und Information in Pristina stattgefunden hat. Im Fokus dieser Veranstaltung war die kosovarische Jugend, deren Zusammenarbeit als unterstützend für die Problemlösungen bewertet wurde.

Die Zusammenarbeit der Jugendlichen, die Kommunikation zwischen ihnen und die wirtschaftliche Entwicklung sind einige der wichtigen Elemente, die zur Lösung von zwischenethnischen Problemen in Kosovo beitragen würden. Das war das Ergebnis einer Debatte mit dem Thema „Der Einfluss der Aktivitäten von Jugend und Unternehmern im Prozess der Erleichterung (Verbesserung) von zwischenethnischen Verhältnissen“. 

Der Österreichische Botschafter Johann Brieger sagte, dass bei der Zusammenarbeit die Vergangenheit nicht unbedingt vergessen werden soll, jedoch sollte an die Zukunft beider Parteien gedacht werden. „Die Zusammenkunft von zwei Jugendgruppen (unterschiedlichr ethnischer Herkunft) zeigt, dass sie trotz der schwierigen Rahmenbedingungen den ersten Schritt für das Funktionieren einer gemeinsamen Gesellschaft gemacht haben. Überall sind die Jugendlichen gleich, und sie haben ähnliche Probleme, aber sie müssen die trennenden Wahrnehmungen überwinden“. 

Der Leiter der Wirtschaftkammer Kosovo, Safet Gerxhaliu, sagte, dass die wirtschaftliche Entwicklung einen starken Einfluss auf die Stabilität der Jugend haben würde. Die Wirtschaft ist der wichtigste Schlüssel für die Minimierung von radikalen nationalen Spannungen, für die Eliminierung der Barrieren und den Fall der Trennmauer, für das Zusammenfügen der Jugend sowie die Zukunftsvision. Der Vertreter von IG Alpbach Serbien, Milos Jankovic sagte, dass die Themen, die zwischen der albanischen und serbischen Jugend abgehandelt werden, nicht unbedingt politischer Natur sein müssen. „Die Interaktion zwischen Pristina und Belgrad muss nicht immer politisch sein, es können auch Themen aus der Bildung, Kultur und Sport angesprochen werden. Wenn die Jugendlichen verstehen, dass sie einen gemeinsamen Bezug haben und nicht immer nur eine politische Problemstellung, können sie zu einem fruchtvollen Dialog kommen“. In dieser Veranstaltung wurde als Beispiel Frankreich und Deutschland genommen, der Krieg zwischen den beiden Ländern, die vielen Toten während der Kriege zwischen diesen beiden Ländern, heutzutage jedoch pflegen sie eine starke Zusammenarbeit. 

Zum Schluss hatten die Anwesenden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen aus Gesprächen und Dialogen mit serbischen Jugendlichen in verschiedenen Treffen im Kosovo und auf der Welt zu schildern. Die Debatte wurde von IG Alpbach Kosovo organisiert, mit der Unterstützung der Österreichischen Botschaft. 

 

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